Bartöl - wie erkenne ich eine hochwertige Bartölmischung ?

Bartöl ist das Mittel Nummer eins, um deinen Bart zu pflegen. So weit, so gut! Bartöl im Allgemeinen werden zahlreiche positive Eigenschaften nachgesagt. Im Speziellen soll es deinen Bart weicher und geschmeidiger machen, es soll deinem Bart ein gepflegtes Aussehen geben. Dein Bart und Deine Haut soll mit wichtigen Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt werden. Aber das Beste an der Verwendung von Bartöl: Dein Bart duftet auch unglaublich gut.

Was ist eigentlich dieses Bartöl?

Beim Bartöl kommt es auf verschiedene Faktoren an. Dabei gibt zwei wichtige Punkte, die die Qualität eines Öls ausmachen und an denen Du erkennen kannst, ob es sich um ein gutes Bartöl handelt. Das eine ist das „F E T T S Ä U R E S P E K T R U M“, das andere die „S P R E I T F Ä H I G K E I T“.
Es gibt zahlreiche hochwertige Bartöle auf dem Markt. Eines haben sie alle gemein: Es ist eine Mischung aus verschiedenen „T R Ä G E R Ö L E N“, und meist auch „Ä T H E R I S C H E N   Ö L E N“, um dem ganzen einen Duft zu verleihen. Das wusstest du auch, eh klar!

Die allermeisten Barträger dort draußen, haben aber keine Ahnung, worauf sie achten müssen, wenn es um die Wahl des Bartöls geht. Deine einzige Chance, herauszufinden, ob ein Bartöl gut ist oder nicht, ist doch zu schauen was wirklich in der Flasche steckt. Also lernen wir doch einfach mal, auf was es bei der Zusammensetzung ankommt.

Das Fettsäurespektrum

Jedes Öl besteht, einfach ausgedrückt aus verschiedenen Fettsäuren mit unterschiedlichen Wirkungen. Je nach Zusammensetzung zieht das Öl zum Beispiel schnell ein, oder hat eine eher rückfettende Wirkung, oder es lässt sich besonders gut verteilen.

Die wichtigsten Fettsäuren sind die Ölsäure, Linolsäure (Omega-6-Fettsäure), Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure, Arachinsäure und Linolensäure (Omega-3-Fettsäure). Da jede Fettsäure ihre ganz spezielle Wirkung hat, sollte in Bartölen auch ein breites Fettsäurespektrum samt deren funktionellen Begleitstoffen vorhanden sein, damit viele, im besten Falle alle guten Eigenschaften für Barthaare und die Haut darunter zur Verfügung stehen.

Jedes Öl für sich alleine genommen, macht noch kein gutes Bartöl aus. Ganz im Gegenteil. Deshalb kommt es auf die richtige Mischung an. Denn wenn Öle richtig kombiniert werden, ergibt sich daraus ein wirkungsvolles „H I G H – S P E E D – F A C E–K E V L A R – P F L E G E P R O D U K T“! Kippt man die falschen zusammen, gibt’s schnell mal fettige Haut und strohige Haare!

Wie erkenne ich eine gute Bartölmischung?

Die Trägeröle sind das Wichtigste an Deinem Bartöl. Es gibt eine Menge verschiedener Öle, deren Wirkung auf Haut und Haar untereinander variiert, die sich aber gegenseitig hervorragend ergänzen. Von A wie Avocadoöl bis W wie Weizenkeimöl steht eine Vielzahl an Ölen zur Auswahl.

Das Fettsäurespektrum sollte möglichst breit abgedeckt sein, um eine ausgewogene Pflege zu bieten. Wer hätte es gedacht. Du musst jetzt aber nicht noch schnell Chemie studieren, denn es ist ganz einfach. Mandelöl und Traubenkernöl passen sehr gut zusammen, weil sie einen weiten Bereich abdecken. Oder eben Traubenkernöl und Walnussöl. Es gibt natürlich zahlreiche Ölkombinationen, es genügt jedoch fürs erste, wenn du weißt, dass es drei Sorten von Basisölen und weitere Spezialöle gibt, aus denen die allermeisten Bartöle dieser Welt zusammengesetzt werden.

Da wären Öle mit hohem Ölsäureanteil, welche eher rückfettend sind. Dies sind zum Beispiel Aprikosenkernöl, Avocadoöl, Macadamianussöl, Mandelöl und Olivenöl.

Öle mit ausgewogenen Anteilen an Öl- und Linolsäure, welche maßgeblich pflegend und schützend für die Haut sind, sind Arganöl, Reiskeimöl und Sesamöl.

Distelöl, Sojaöl, Traubenkernöl und Weizenkeimöl sind Öle mit hohem Linolsäureanteil, die regenerierend sind.

Spezialöle werten sozusagen die Grundmischung auf und haben zusätzlich besondere Wirkungen, welche jedoch aber nicht zwingend notwendig sind. Jojobaöl zum Beispiel hat eine langanhaltend schützende Wirkung, kann nicht von Bakterien verstoffwechselt werden und ist ein guter Begleiter für jede Ölmischung. Kokosöl dringt schnell, jedoch nur oberflächlich in die Haut ein, erzeugt ein weiches Hautgefühl und wirkt antibakteriell.

Dann gibt es noch Bartöl-Booster, wie zum Beispiel Hanfsamenöl, die die Spreitfähigkeit eines Öles verbessern. Die Ölmischung wird dadurch „fließfähiger“ und lässt sich besser auf der Haut und dem Haar verteilen. Diese sind jedoch nur in wenigen Bartölen enthalten, weil sie zu teuer sind.


Und zu guter Letzt die Ä T H E R I S C H E N   Ö L E. Sie geben meist die herrlichen Duftnoten und ergänzen zusätzlich mit ihren entzündungshemmenden, antibakteriellen Eigenschaften. Düfte können sich sowohl auf unser Befinden auswirken als auch unsere Stimmung beeinflussen. Und da gibt es einige. Ätherische Öle werden aus den Samen, Stengeln, Blüten oder aus anderen Teilen einer Pflanze gewonnen – oder auch aus dem Holz und der Rinde von Bäumen oder der Schale von Früchten oder aber aus… naja, Jean-Baptiste Grenouille lässt grüßen. Ihr wisst schon, P A R F Ü M, und so….

Ätherische Öle sind ein vollkommen natürliches Konservierungsmittel. Manche ätherischen Öle fördern die Neubildung von Zellen der Haut, manche beruhigen sie, manche fördern Stoffwechselprozesse. Sie sind wie Nahrung für Haut und Sinne.

Abschließend sollte noch darauf geachtet werden, dass die verwendeten Inhaltsstoffe nativ verarbeitet sind, zum Beispiel kaltgepresst. Nativ sind sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren in der richtigen Dosis und Zusammensetzung innerlich oder äußerlich angewendet eine gesunde Sache. Raffinieren dagegen bewirkt immer eine Denaturierung ursprünglicher Strukturen, wobei gute Wirkungen oftmals verloren gehen oder sogar gesundheitsschädliche sogenannte Transfettsäuren entstehen.

Gute Mischung – gute Pflegewirkung

So kombiniert ergänzen sich die Zutaten, decken das gesamte Fettsäurespektrum ab und bieten eine ausgezeichnete Pflegewirkung. Gute Hersteller haben sich eingehend mit der Materie beschäftigt und ausgewogene Bartöle kreiert. Diese sind in der Regel so zusammengesetzt, dass sie normale Haut und Barthaare bestens pflegen.

Nun hast Du die Möglichkeit mal zu schauen, ob es sich bei Deinem Bartöl um ein wirklich gutes Produkt handelt, oder um eine billige Blendgranate, bei dem einfach ein paar billige Öle zusammengemischt worden sind und die nur kurz Wirkung zeigt.

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